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Was macht ein Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie?

Die Psychosomatische Medizin befasst sich mit einer ganzheitlichen Betrachtungsweise des kranken und des gesunden Menschen. In die Diagnostik und Behandlung von Erkrankungen werden neben den jeweiligen körperlichen Aspekten einer Erkrankung vor allem auch seelische und soziale Aspekte in den diagnostischen wie auch in den therapeutischen Prozess einbezogen.

Ein umfassendes Verständnis psychischer Zusammenhänge und die Anwendung spezieller psychotherapeutischer Methoden bilden neben den durch eine ärztliche Ausbildung erlangten medizinischen Kenntnissen über die Entstehung und Unterhaltung von Erkrankungen die Grundlage psychosomatischer Therapie.

Die Musterweiterbildungsordnung der Bundesärztekammer definiert wie folgt:

»Das Gebiet Psychosomatische Medizin und Psychotherapie umfasst
 die Erkennung, psychotherapeutische Behandlung, Prävention und Rehabilitation von Krankheiten und Leidenszuständen, an deren Verursachung psychosoziale und psychosomatische Faktoren einschließlich dadurch bedingter körperlich-seelischer Wechselwirkungen maßgeblich beteiligt sind.«